Letzte Woche Camiguin

6.3.-12.3.2015
about to come😎🌴🌑🏊🍹☕🍉🍆🍍🌈🌺🌞🌄🌅🌊

MABUHAY-WELCOME🌴🍍🌞😎🌊🌅🌄🌺🏊

Nach dem Motto: kill nothing but time😎🌴🌞🍍☕
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Welcome in Camiguin


Ich glaube, ich träume!😴
So einen Empfang habe ich noch nie gehabt, genial.
Erst dachte ich heute morgen, die 6 Wochen hätten auch gereicht. Ich vermisse schon die Familie.
Aber jetzt weiss ich, dass es die richtige Entscheidung war, noch ein paar Tage für dieses Paradies anzuhängen.

Nach 6 h Reise hier angekommen, Rene, der Schweizer und seine philippinische Frau Ireene haben mir alles gezeigt und erklärt.
Wunderschönes Grundstück, ich bewohne die eine Hälfte eines Gartencottages. Habe ein großzügiges Zimmer, jenes breite Bett, ein geniales Bad sogar mit fliessend warm Wasser!
Vor dem Haus meine eigene Veranda, alle dezent mit spots beleuchtet.
Sogar einen Hochsitz gibt es mit Blick aufs Meer.
Lediglich gegen die Mücken muss man sich mehr schützen.

Im ruhigen Pazifik geschwommen, Cappuccino mit Paul und gleich Abendessen im Geckos!
Das ist jetzt die richtige Erholung!

Super leckeres Abendessen bei Kerzenlicht , es gab Squid, das war ein gebratener Calamar, ausgezeichnet gewürzt.

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Squid

Alle anderen haben schon bereut, dass sie nicht wenigstens ein paar Tage dran angehängt haben.

Dann musste ich leider die schöne Deko auf meinem Bett entfernen, sonst hätte ich draussen auf dem Bambusbett schlafen müssen und da wäre ich von den Mücken aufgefressen worden.

Nur Meeresrauschen lullt mich in den wohlverdienten Schlaf!🌊🌊🌊🌑🌑🌑🌕

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Leckeres Frühstück, called perfect start in the day, mit Rührei, selbstgebackenes Brot, Banane, Butter und Marmelade.

Paul und ich haben uns ein Motor cycle für einen Tag gemietet. Anhand einer Karte und Arnos Erklärungen sind wir dann gestartet. Erster stop an einem kleinen Restaurant mit wunderschönem Blick und einer Multivitaminbombe: selbstgemachter Eistee, mit Mango, Ananasstückchen, Calamansi, das sind die kleinen Zitronen, die hier wachsen. Voll lecker!

Weiter auf leerer Straße zum sunken cemetary.

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Sunken cemetery

Dieser Friedhof ist bei einem enormen Erdbebebn 1871 in das Meer abgesunken. Man kann dort schnorcheln und tauchen mit Führer. Aber die Sicht ist zur Zeit dort nicht so gut und da haben wir alles vom Trockenen angeschaut. Gräber würde man keine sehen, geschweige denn irgendwelche Knochen. Alles mit Korallen zugewachsen, dennoch soll es bei guter Sicht eindrucksvoll sein.

Weiterfahrt zum Tuwasan fall. Die Straße ist inzwischen wie ein highway ausgebaut mit x Parkplätzen, ist das nötig?
Man hat wohl vergessen, den Hang dabei zu sichern, jedenfalls war schon bei uns ständig eine Staubwolke, Steine gingen ab. Auf der Rückfahrt hat Paul deshalb ordentlich Gas geben müssen, weil ich gerade einen Stein gesehen habe, der herunter kam und man nicht weiss, wo der landet. Heute bei starkem Regen ist es dort sicher schon lebensgefährlich!

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Tuwasan fall

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Landslide

Kurzer Stopp am Bura cold spring pool.

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Bura cold pool

Dann weiter zum Highlight des Tages:
Cantaan giant clam sanctuary. Dort gibt’s einen kurzen weißen Sandstrand, aber mit vielen Korallen.
Einer Familie dort gehört dieses Grundstück und sie haben eine NGO, die sich um die Zucht und den Schutz von Riesenmuscheln kümmert.

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In großen Becken werden etliche Muscheln gehalten zur Aufzucht, freiwillige Jugendliche erklären einem das komplizierte Verfahren und die Pflege, sowie den Schutz der Muscheln.
Diese haben oben 2 Öffnungen, eine größere ist der Mund, eine kleinere der Anus. Sie leben von Plankton und brauchen sonst wohl kein Futter. Ausserdem sind sie Zwitter. Bei der Vermehrung geben sie wohl Eier und Sperma ins Wasser ab, die treffen sich, wenn sie nicht gefressen werden und dann entsteht irgendwann eine kleine Babymuschel. Auch die haben wir im Becken gesehen. Die verschiedenen Farben am Rand kommen vom Chlorophyll, das sie mithilfe des UV- Lichtes verwenden.

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Muschelmund

Haben sie Stress, dann wird das Muschelfleisch ganz weiss und sie können sterben.
So passiert im Dezember 2012, als der Taifun Pablo dort wütete.

Dann nach dieser Einführung sind wir mit 2 Führern ins Meer, um die in der Umgebung wachsenden Muscheln zu sehen per Schnorchel.
Ich hatte mir ein Schnorchelset im Ororama gekauft.
Das war enorm beeindruckend! Erst ging es zu Fuß über Sand und abgestorbene Korallen zu einer Art Aufzuchtstation von Muscheln, die lagen da wie ein Gemüsebeet! Und ich bin darüber hinweggeschnorchelt! Anfassen sollte man sie nicht, sie werden gestört und können auch die Klappe relativ schnell schließen.
Danach ging es ins tiefere Wasser , große Steine oder Korallen, die wie Gehirne aussahen. Korallen mit Fischen in jeglichen Farben.
Ach ja, Gruß an die kleinen Kinder : ich habe Nemo gesehen, den Clownfisch. Er ist ganz klein und lässt sich berühren. Vielleicht höchstens 5cm lang. Schade, dass wirkeine Unterwasserkamera hatten.

Und dann riesige Muscheln, bis 1 m groß, die ganz großen bis 1,5m habe ich nicht gesehen, aber auch diese waren schon eindrucksvoll!
Allerdings auch viel weißes oder beginnend weißes Muschelfleisch, also Muscheln, die krank sind.

Nach diesem event mussten wir uns erstmal bei einem kleinen snack mit garlic Reis und Shrimps in garlic, sowie Mangoshake stärken.
Wir haben die Insel ganz umrundet und waren bei Dunkelheit erst zurück. Um die 65km.
War toll!

Sonntag, Regentag und kein Strom! Irgendwas wird repariert, kurz nur war Strom da, dann wieder nicht.
Regen in wechselnder Intensität, keine Sonne in Sicht.
Paul ist abgereist, hat ab morgen noch 1 Rolling clinic.
Wir konnten noch einen Bungalow und ein cottage besichtigen, sieht auch sehr geschmackvoll aus, meines ist aber noch schöner und ruhiger.

Heute nachmittag Massage geplant und morgen nächstes Highlight :

Mantigue island oder Magsaysay island, nur wenige Minuten per Boot entfernt!

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Mantigue island

Am nächsten Morgen, Montag, strahlende Sonne, so als ob es gestern nicht geregnet hätte. 🌞
Immer noch kein Strom, wechselnde Infos, bis abends war auch nix, wohl sei irgendwas auf Mindanao durchgebrannt. Könnte auch noch bis Mittwoch dauern. So ist das hier halt! Dann steigt die Geburtenrate noch mehr und es werden noch weniger Kinder satt!

Schnelles Frühstück, dann ging es im Tricycle los, wir waren 9 Leute.
Fahrt zur Ablegestelle, dort sind wir bis zu den Auslegerbooten gewatet.
Die Bootsfahrt dauerte etwa 15 min. Wunderschön lag die kleine Insel in der Sonne. Weisser feiner Sandstrand – traumhaft.
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Dort, wo die Touristen sich aufhalten, gibt es Picknickstellen, Tische und Bänke, Toiletten, snacks und Essen, Getränke.
Unsere Sachen konnten wir dort lassen.
Ich bin erst mal um die Insel gelaufen, in 20 min ist man locker durch. Etwa 20 Fischerfamilien leben noch dort, eine kleine Kapelle, Basketballfeld.

Der Blick auf Camiguin und Mindanao ist phantastisch. Ich finde doch den feinen weißen Sand angenehmer als den groben braunen vulkanischen Ursprungs auf Camiguin.
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Die meisten sind tauchen gegangen, ich hatte meine Taucherbrille und Schnorchel dabei. Es gab ein Gebiet, wo man gut schnorcheln kann. Es geht am Korallenriff entlang und Mantigue gehört zu den schönsten Tauchrevieren.
Schon durchs Schnorcheln bekommt man einen genialen Eindruck der Unterwasserwelt.
Clownfische, die sich in den Korallen tummeln. Papageifische, die genau solche Farben haben und grasgrüne Flossen. Dazu tigerfarbene Fische, einen sollte ich meiden, den habe ich auch gesehen. Er wird aber nur aggresiv, wenn man seinem Nest zu nahe kommt und jetzt ist keine Brutzeit.
Sogar eine giant clam habe ich gesehen, die hätte ich vorher gar nicht erkannt. Tolle Farben hatte sie.

Dann gab es einen snack mit Tee, Kaffee, sticky rice, Muffins.
Ich habe dann im Schatten gelegen und gelesen.
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Als die anderen vom Tauchen zurück kamen, gab es auf Bananenblättern Reis, pancit canton, gebratenen Fisch und gegrilltes Hähnchenschenkel. Salat, Mango, Bananen.
Danach musste ich mich nochmal bewegen und bin noch eine kurze Runde schnorcheln gegangen. Leider keine Schildkröten gesehen, die haben die Taucher gesehen.
Gegen 16h sind wir zurück gefahren, zum Abschluss gab es noch einen Eistee mit Obst.
War ein toller Tag!

Jetzt rast die Zeit.
Noch 2 Tage Insel und Traumcottage, dann beginnt schon die Abreise.
Vor dem Frühstück ein Bad im Meer, der Nachbarhund bellte brutal lange nachts, das hat mich Stunden an Schlaf gekostet.
Gerne hätte ich eine Knarre genommen, auch Ireen war total genervt, sei aber auch so ein Nachbar wie in CdO, der keine Rücksicht nimmt.

Dann habe ich noch meine eigene Terrasse und den Garten genutzt. Lesen, Internet – genau! Punkt 1h nachts ging das Licht wieder an, hurra, wir haben Strom!!!
Mittags Abhängen in der Hängematte, lesen, Buch bekomme ich fertig!
Dann habe ich noch 2 Schweizerinnen gefragt, ob sie Interesse hätten, ein Boot zum white island zu teilen.
Sie hatten!
Tja, und jetzt war ich da, was ich mir vom Flugzeug aus angesehen hatte-nicht zu fassen!
Und Mt. Hibok Hibok ohne Wolken!

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Camiguin von white island

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Me at white island

Zum Schnorcheln war es leider etwas enttäuschend nach Mantigue gestern. Viele abgestorbene Korallen, kein Wunder, wenn die Touris darauf rumlatschen. Ein paar Algen im Wasser. Wenige lebendige Korallen. Ich war in der Lagune ein paar mal schnorcheln und auf der Luvseite, da war aber auch nichts spektakuläres.
Aber es war nett, und ich konnte den sunset nochmal genießen.

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Sunset von white island aus

Ich muss Euch natürlich noch mein Rosenbett zeigen.
Also, die Messlatte hängt sehr hoch, die zweite geniale Deko, Gina macht das klasse!

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Every wife should have that!

Gina, die Haushälterin übrschlägt sich, schaut selbst:

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Hibiscus, weisse Bougainvillea Bett


Bad im Meer, letzter Tag in Camiguin.

Highlight des Tages: ich war bei meinen Vermietern zum Lunch eingeladen!
Rotwein aus der Schweiz, eisgekühlt, Salat, Nudeln mit Hähnchenbrust und Kapernsauce-lecker!

Führung durchs Haus mit tollen Blicken vom Dach.

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Blick vom Dach, li Friedhof

Er musste damals beim Aushub den Arbeitern, die manuell die Grube seines Hauses aushoben, Gummistiefel kaufen. Sie haben eine Allergie bekommen, denn das Grundwasser war Formalin verseucht vom Friedhof!

Im Garten wachsen Calamansi, Hibiscus, Orchideen, Bambus, Kokospalmen, Artemisia

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Ansonsten habe ich den Tag am Strand und am Meer ausklingen lassen.

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Letzter sunset Camiguin

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4 thoughts on “Letzte Woche Camiguin

  1. René Weber

    Liebe Verena,
    Dein Blog gibt eine schöne Einsicht in die Arbeit des German Doctors Service. Diese Institution ist hier bekannt, gechätzt und die Qualität der medizinischen Versorgung wird auch von Expats in Nord-Mindanao gerne in Anspruch genommen. Es ist schön, dass du da mitgearbeitet hast und ein gutes Gefühl mit nachhause bringen wirst.

    Deine Anwesenheit bei uns ist leider nur noch bis morgen eine Bereicherung unseres insularen Lebens. Herzlichen Dank dafür, dass du zu uns gekommen bist.
    Wenn wir diese gegenwärtig letzte Seite deines Blogs lesen, steigt uns ein wenig die Schamröte ins Gesicht. Wir versuchen einfach, unseren Gästen das Leben hier so angenehm wie möglich zu machen.wIR Möchten einfach unser schönes Leben hier mit anderen Menschen teilen.

    Jeder Gast ist für uns eine Bereicherung. Deshalb möchten Ierene und ich dir dafür danken, unser Leben für ein paar Tage geteilt zu haben. Du und deine Familie sind jederzeit willkommen bei uns.

    Wir wünschen dir alles Gute und hoffentlich sehen wir uns in 12 Monaten wieder

    René & Ierene

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    1. verenagroeschel Post author

      Liebe Ireen und Rene,

      Vielen tausend Dank.
      Ihr habt Euch hier ein kleines Paradies aufgebaut, das Euch sehr gelungen ist.
      Ich danke Euch ganz herzlich für Eure Gastfreundschaft und Ihr wisst, dass Ihr bei uns auch immer herzlich willkommen seid!
      Danke vielmals für das nette Mittagessen und Eure Gesellschaft.

      Morgen sehen wir uns ja nochmal.
      Gute Nacht, Verena

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  2. Hans-Jürgen Wallenwein

    Vielen Dank für diese Einblicke! Ich dachte, ich hätte viel gesehen, aber als Ärztin ………. Naja, vielleicht muss ich das nicht haben 😉 Übrigens die Insel Magsaysay macht einen guten Eindruck! Squid haben wir auch häufig gegessen ….. Erinnerungen …..

    Ich war nicht das letzte Mal auf den Philippinen.

    Viele Grüße
    Hans-Jürgen Wallenwein
    (Ihr Patient vom Samstag, 21.02.2015 in Heidelberg)

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    1. verenagroeschel Post author

      Hallo Herr Wallenwein, danke für den Kommentar. Tja, das war schon etwas ganz besonderes. Abr die schönen Erlebnisse und die Dankbarkeit der Menschen überwiegen. Grüsse, Verena Gröschel

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