27.2.2015 Freitag

Abschied von Familie Pagara und Magsaysay.
Sie haben ja Schwalbennester im Haus. Schon merkwürdig.
Und Mäuse auch, na ja, ab und zu fängt die Katze eine.

Aber total nett und hilfsbereit, sie stellen uns die Unterkunft wie auch die nächste Familie kostenfrei zur Verfügung , da die german doctors viel für die Philippinos tun.

Es ging nach Pag-asa, ein kleines Dorf hoch in den Bergen, mit einem phantastischen Blick aufs Meer und in die Berge.

Der Balkon war das Wartezimmer, dabei war die Privatsphäre meist doch nicht gegeben. Bei dem Thema family planning habe ich alle interessierten Zuhörer mal etwas weggescheucht, die Philippinos sind nämlich ziemlich neugierig.

Übrigens habe ich inzwischen erfahren, dass die 2 Frauen von gestern im mothers house mit ihren Kindern angekommen sind, sie liessen ihren Dank an mich ausrichten. Nächste Woche werde ich sie besuchen. Und dann noch 1 T- shirt für jede Mutter mitbringen.

Ein Patient kam mit nachfolgender Schwellung am 4. Finger, schmerzlos, seit Jahren, juckt nur manchmal.

Fingertumor
Laut Joachims handchirurgischen Kollegen V.a. Riesenzelltumor, bräuchte aber ein Röntgenbild und dann OP. Geht nicht, er hatte von mir für den Fall Ibu bekommen.

Im Health Center waren gerade Kinder beim Frühstück.

Ich hatte 4 Einweisungen, darunter auch wieder ein unterernährtes Kind mit 3,5 Jahren, aber nicht so schlimm wie gestern.

Der barangay captain war sehr hilfsbereit hat mir persönlich versichert, die Patienten nach CdO zu bringen.
Das lief besser ab als gestern.

Ich trat den Rückweg als erste laufend an, ein bisschen Bewegung tut ganz gut. Kinder im letzten Haus am Dorfrand wollten noch ein Foto mit mir, einige hatte ich als Patienten.

Kinder im Dorf

Von dort oben hatten wir wieder den tollen Blick in der Nachmittagssonne.

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Dann Ankunft bei Familie Orillo in Gingoog city, Mutter Mimi und ein Sohn wohnen im relativ großen Haus mit riesiger Küche, elektrischer Herd.
Wir wohnen im kleinen Gästehaus, ich habe zwar ein eigenes Zimmer, aircon, aber das einzige Bad ist dort auch.
Ein Abstecher an die Strandpromenade wurde gemacht, es gibt eine heruntergekommene Seebrücke. Stände mit Essen und Trinken.
Wir haben kwikkwikk gegessen, das ist ein hart gekochtes Ei mit oranger frittierter Hülle auf Gurkensalat. Dann noch etwas zu süßer Mangoshake.

Im Haus von Mimi Orillo muss mein Team gar nicht kochen, das wird von Mimi selbst übernommen.
Der Tisch war gedeckt, es gab eine Art Frühlingsrolle, Suppe mit Fleisch, Fisch.
Nach dem Essen haben wir uns aber gleich in unser Haus zurück gezogen.
Dolly ist für 2 Tage zu ihrer Familie gefahren, dafür kam Tining.
Morgen geht es wieder für 2 Tage in die Berge, d.h. kein Netz.

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