24.2.2015 Dienstag

Es ist noch dunkel, da krähen sämtliche Hähne und es sind viele. Ich habe das Gefühl, mehr Hähne als Einwohner. Ein Natinalsport ist aber auch der Hahnenkampf, den ich noch nicht gesehen habe.

Rauch riecht man, die Feuer werden angefacht für das Frühstück, Wasser sprudelt irgendwo.
Autos Fehlanzeige. Hier kommt ausser unserem kein Auto hoch, nicht mal die Ambulanz. Wer etwas Geld hat, besitzt vielleicht ein Motor cycle, im Krankheitsfall kann ds gemietet werden für einen beschwerlichen Transport. Arme Leute, IP’s- indigent people, bekommen ihn auch bezahlt vom barangay captain.
Einige Dorffrauen kochen für uns- welch Ehre!
Auberginen mit Zwiebeln, Knoblauch und in Ei gebraten – voll lecker!

Frühstück

Aufbruch- der Toyota springt nicht an. Männer aus dem Dorf kommen herbei und schieben an. Nach einigen Versuchen klappt es und der Motor läuft.

Auto Anschub

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider fällt beim Verpacken mit der Plane der Topf mit Schweinefleisch von gestern herunter, schade, das hätte man besser im Dorf gelassen.

Kurze Fahrt den steilen Weg hoch unter Allradantrieb nach Katipunan.
Dort im Health Center auf der Veranda im 1. Stock Freiluftsprechzimmer.
Dolly erzählt, dass in einem der Zimmer, wo ich Stimmen höre, ein koreanischer Missionar der 7th Adventist church eine Besprechung hält. Sie würden dem Dorf Reis o.ä. spenden und erwarten dann etliche neue Mitglieder.

Sie hielt einen etwa 15 minütigen Vortrag mit Folien über die NGO german doctors, was sie machen und wer versorgt wird, welche Gebiete in Mindanao angefahren werden.

Dann habe ich noch eine kleine Fortbildung über cough und common cold gehalten und über Wunden, sowie Zahnhygiene.
Danach Sprechstunde, pünktliche Pause, bin noch im Dorf herumgelaufen.

Dann ging es weiter bis ca. 14.30h.
Keine Besprechung, es regnete ordentlich, ich habe aber mal Doydoy aufgeweckt, der draußen ein Schläfchen machte.
Ich hatte keine Lust mehr zu bleiben, bei Regen ist es doch etwas öde.
Ich habe ihm meine Rennradregenjacke geliehen, dann musste er aufladen.
Die sind alle wasserscheu, bei dem kleinsten Nieselregen schon Schirm und oh , es regnet, da müssen wir ja zurück und einen Schirm holen.

Unser Toyota hat sich durch den Matsch durchgewühlt, dann noch die Küstenstrasse entlang bis Magsaysay.
Dort wohnen wir im Privathaus von Familie Pagara.
Vater, Tochter Angeli, Sohn Neil, Lola- Oma und noch irgendwelche Cousinen oder so. Die Mutter ist vor ein paar Jahren an einem Aneurysma verstorben, da waren die Kinder noch ganz klein. Jetzt sind sie 11 und 12 Jahre, ganz zutraulich, Angeli hat schon in meinem Moskitodom gespielt und mir mit ihrer Freundin den Ort mund den Strand gezeigt. Von hier aus schaut man auf Camiguin und auch Balingoan.
Wir haben die Souterrainzimmer, ich schlafe mit Nancy in einem Zimmer, etwas muffig. Dolly schläft zu Hause.
Aber Bad mit fliessend Wasser.
Zum Abendessen gab es einen kleinen Fisch, der von einem Motorrad frisch verkauft wurde.
Dazu Karotten und Kartoffeln, Reis, Sojasauce scharf mit Chili, zum Nachtisch Papaya und Ananas.

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