18.2.2015 Mittwoch

strong>Mittwoch, 18.2.2015

Letzter Tag meiner ersten RC in Maisa, ganz klein.
Heute ist für die Region Zahltag, 4 P’s, genannt.
Freiluftsprechzimmer vor Privathaus, der Zahnarzt in der Day care.
Nur 11 Patienten, wieder meist Wunden.

Foto Screenshot Maisa

Foto RC

Foto Freiluftsprechzimmer

Bei unserem Koch vom lunch der Unterschenkel, aber eher ältere Wunden. GV, povidon solution nach Reinigung, dann noch Cloxacillin für 1 Woche, hoffentlich heilt es.

FOTO Wunden Unterschenkel

Das lunch fiel einfach aus, aber er hatte biologischen Reis für uns. Dazu kleingehacktes Huhn mit Zitronengras. Je einfacher das Dorf, deso einfacher das Essen, aber Kokosnuss zum Nachtisch. Sicher hat er reichhaltiger gekocht, als sonst.
Viele lassen eine oder mehr Mahlzeiten aus, sie arbeiten auf dem Feld oder woanders, können dort nicht kochen oder haben das Geld nicht für regelmäßige Mahlzeiten . Dann landen sie bei mir mit epigastrischen Schmerzen.

Mittags Rückfahrt nach Kadingilan, einpacken, Abschied, Abfahrt nach Valencia.

In Valencia die überwiesenen Patienten besprochen mit der Langzeitärztin (sie bleibt 1 Jahr), unser 16 jähriges Mädchen hat laut psychiatrischer Exploration doch eine Psychose und wurde auf Haloperidol eingestellt. Sie gehen nach Hause, bekommen für 6 Wochen das Medikament und können dann zum follow up in die nächste RC kommen.

Leider habe ich nichts von dem Baby mit der kongenitalen Herzerkrankung erfahren können.
Kurz mit dem Philippinenleiter gesprochen, dann weiter für 3 h nach CdO.

Dort im CHCC beim Public Health Departement pünktlich um 19h eingelaufen, Essen war für uns schon da.
Danach haben wir noch jeden einzelnen Tag kurz durchgesprochen, mein RC -Team hatte die Evaluation auch schon fertig. Die letzten 3 Tage hatten wir bis zu 45% Armutserkrankungen. Auch die killer diseases stehen ganz oben.
Grund hierfür unserer Meinung nach der Wassermangel. Das Problem angesprochen, mit der Bitte, bei Gelegenheit dies zu verfolgen. Im März gehen aber 2 Leute vom PHC nach Kadingilan und werden das mit dem Bürgermeister Jerry erörtern.

Die Fragestellung, ob unsere Arbeit dort überhaupt Sinn macht, wurde von unserem Team eindeutig bejaht.
Wenn wir nicht mehr kommen, haben sie niemanden mehr. Auch möchte ich ein bisschen Sprachrohr für die Menschen sein und ihnen Mut machen, ihre Belange mit den höheren Instanzen zu besprechen.
Dann hiess es Abschied nehmen von meinem RC – Team. Sie werden mir fehlen.
Wir hatten viel Spaß. Auch bei alldem Leid, was wir sahen. Und ich habe vielvon ihnen gelernt.

SALAMAT, I LOVE U🙋😙💖

Zurück im doctors house sind wir gerade noch rechtzeitig gekommen, um auf unsere neue Ambulanzärztin Hilka anzustoßen und Dietmar zu verabschieden.
Der Wein reichte nicht, also musste noch ein wenig Tandurayrum herhalten.

Tangay- Prost!

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